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OMEGA-3, pflanzlich
Tribulus terrestris

Pflanzliches Omega-3
(Perilla frutescens)

Perilla_frutescens Was ist Omega-3?
Omega-3 gehört zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ist der Sammelbegriff für die vier folgenden Fettsäuren:

Alpha-Linolensäure (ALA),
Eicosapentaensäure (EPA),
Docosahexaensäure (DHA)
und Docosapentaebsäure (DPA).

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und sind essenziell, das heist lebensnotwendig. Sie müssen daher regelmäßig zusammen mit der Nahrung aufgenommen werden.

ALA wird in EPA umgewandelt, diese wirkt entzündungshemmend, gefäßerweiternd und gerinnungshemmend.
Die EPA hemmt und reduziert die entzündungsfördernde Wirkung der schädlichen Arachidonsäure (AA).
DHA ist wichtig für die Zellmembranen der Netzhaut des Auges und die Hirnfunktionen. Zudem verhindert sie Störungen der Gehirnfunktionen im Zusammenhang mit der gefährlichen Leberzirrhose.

Fette gehören neben Kohlehydraten und den Proteinen zu den grundlegenden Nährstoffen im menschlichen Körper und liefern die meiste Energie.
Fettsäuren sind die hauptsächlichen Bestandteile der Fette und für dessen Eigenschaften verantwortlich.
Die Moleküle der Fettsäuren entscheiden, ob es sich um kurz-, mittel- oder langkettige Fettsäuren handelt und bestimmen, ob die Fettsäuren als gesättigt, einfach- oder mehrfach ungesättigt einzuordnen sind.

Welche Nahrungsmittel enthalten besonders viel gutes Omega-3?
Omega-3 kommt in folgenden Pflanzen (-ölen) vor:

- Perilla (Perilla frutescens)
- Chia, Chiaöl (Salvia hispanica)
- Leinsamen, Leinöl
- Sojaöl
- Walnussöl
- Rapsöl
- Sesamöl
- bestimmte Algen, Moose, Farne

Die Algen werden von wild lebenden Kaltwasserfischen gefressen, wodurch folgende Fisch-Arten Omega-3-Fettsäuren aufweisen:
Lachs, Sardelle, Tintenfisch, Thunfisch, Makrele, Hering, Sardine. Die Omega-3-Fettsäuren halten die Zellmembranen des Planktons und der Kaltwasserfische auch bei niedrigen Temperaturen geschmeidig. Das Omega-3 wird in die Zellmembranen eingebaut und verhindert dadurch das vorzeitige Verklumpen des Blutes.
Durch die gestiegene Umwelt- und Meeresverschmutzung sind viele Fische heutzutage leider vermehrt mit Schwermetallen, wie z.B. Quecksilber oder durch Rückstände aus Pestiziden und anderen Chemikalien belastet.
Diese Stoffe reichern sich besonders im Fett- und Muskelgewebe der Fische an die am Ende der Nahrungskette stehen. Da bei vielen Fischöl-Präparaten nicht sichergestellt ist, ob die notwendigen Prozesse zur Beseitigung dieser Schadstoffe durchgeführt werden, wird die Verwendung von Fischöl als Omega-3-Quelle zunehmend in Frage gestellt.

Die Verwendung der Perilla, die in China heimisch ist, hat in der dortigen Medizin eine lange Tradition und sie wird seit Jahrhunderten als Heilmittel gegen viele Krankheiten eingesetzt.
Das aus den Perilla-Samen gewonnene Öl hat von allen pflanzlichen Ölen den höchsten Gehalt an Alpha-Linolensäure.
Daher wird schon mit einer geringen Menge der Omega-3 Bedarf eines erwachsenen Menschen gedeckt. In aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen konnten antiallergene, antikanzerogene und antioxidative Eigenschaften der Perilla bestätigt werden.

Welche Wirkungen hat Omega-3 auf den Körper?
Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Bestandteile der Zellwände. Sie sorgen für die Stabilität und die Flüssigkeitsversorgung der Membranen im Bereich der Augen, vor allem die der Retina (Netzhaut).

Perilla_frutescens_capsules Omega-3 ist ein lebenswichtiger Nährstoff
und hilft bei:

- altersbedingtem Sehverlust
- Alzheimer
- Arthritis, Rheuma
- Gehirn- und Sehstörung
- hohem Blutdruck
- Herzinfarkt, Gehirnschlag
- Menstruationsschmerz

Omega-3 trägt dazu bei, entzündliche Prozesse zu hemmen, die Neigung zu Thrombosen zu verringern und die Fließeigenschaft des Blutes zu verbessern. Omega-3-Fettsäuren senken leicht den Blutdruck, stärken die Gefäße, fördern die Gesundheit der Arterien und senken das Wachstum von Gefäß-Ablagerungen, die heute als häufigste Ursache für Herzinfarkte gelten.
Omega-3 normalisiert den Herzrhythmus und stärkt das Herz-Kreislauf-System.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass durch eine regelmäßige Einnahme von Omega-3, nicht nur einem Herzinfarkt vorgebeugt werden kann, sondern auch die Sterblichkeit bei Patienten nach einem Herzinfarkt deutlich reduziert werden konnte.
Zudem bestätigten Untersuchungen ein geringeres Risiko für das Auftreten eines Schlaganfalls.

Omega-3 unterstützt zudem das Immunsystem und verbessert die Cholesterin- und Triglyzerid-Werte. In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass die tägliche Einnahme von Omega-3 bereits nach 3 Monaten das schlechte LDL-Cholesterin um 20-40 Prozent senken konnte.
Die natürlichen Omega-3-Fettsäuren haben im Vergleich zu Blutfett- und Blutdruck-senkenden Medikamenten keine Nebenwirkungen und helfen diese Medikamente zu reduzieren.
Omega-3 kann auch die Therapie bei entzündlichen Erkrankungen, wie Neurodermitis, Schuppenflechte und bei Darmerkrankungen unterstützen.


Wie viel Omega-3 braucht der Körper?
Für einen optimalen Schutz und gute Heilerfolge spielt die Dosierung eine wichtige Rolle.
Gesunde Menschen benötigen ein bis zwei Gramm Omega-3 pro Tag. Schwangere und stillende Frauen, Jugendliche und Menschen mit erhöhter körperlicher Aktivität haben einen erhöhten Bedarf an Omega-3-Fettsäuren.
Zu Therapiezwecken, bei Personen, die einen Herzinfarkt hatten, oder bei Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten sowie bei Rauchern sollte die Dosis auf 2-4 Gramm Omega-3 erhöht werden.

Generell nehmen wir heutzutage zu viel Omega-6 auf, was vor allem am Verzehr von Getreidewaren, tierischen Nahrungsmitteln und einfachen Speiseölen liegt.
Zuviel Omega-6 verhindert jedoch die Aufnahme des wichtigen Omega-3, denn die Fettsäuren konkurrieren im Körper um dieselben Enzyme, die sie für ihren Stoffwechsel benötigen.

Wird dem Körper übermäßig viel Omega-6 zugeführt, so können die darin enthaltene Linolsäure oder auch die Arachidonsäure negative Auswirkungen haben, die sich z.B. in einem erhöhtem Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfall oder vermehrten entzündlichen Prozessen, ausdrücken können.

Welche Ernährung unterstützt die Versorgung von Omega-3?
Verwenden Sie möglichst Öle und Lebens-mittel, die reich an Alpha-Linolensäure sind, wie z.B. Leinsamen, Raps-, Sojaöl oder Walnüsse.
Wer durch die Nahrung zuwenig Omega-3 aufnimmt oder zu einer der Gruppen mit erhöhtem Bedarf zählt, sollte seine tägliche Ernährung mit Omega-3-Kapseln ergänzen.


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